Kreuzweg Unseres HERRN und HEILANDES

Einleitung

I. Station

II. Station

III. Station

IV. Station

V. Station

VI. Station

VII. Station

VIII. Station

IX. Station

X. Station

XI. Station

XII. Station

XIII. Station

XIV. Station

XV. Station

Dankgebet

Noch mehr ...

Via Crucis Spanisch

Impressum

Apostolat der Neu - Evangelisierung

KREUZWEG

XIII. Station:

Der Leichnam JESU wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß 

SEINER Mutter gelegt 

 

"Wir beten DICH an HERR JESUS CHRISTUS und preisen DICH - 

denn durch DEIN Heiliges Kreuz hast DU die ganze WELT erlöst."

 

Sie haben den leblosen Körper des SOHNES in die Hände der Mutter zurückgegeben, SEINEN Leib in ihren Schoß gelegt. Die Evangelien erzählen nichts darüber, was die Gottesmutter in diesem Moment durchgemacht und erlitten hat. Es scheint so, wie wenn die Evangelisten mit ihrem Schweigen darüber, dem Schmerz der Mutter, ihren Gefühle und ihren Erinnerungen Respekt zollen wollten. Oder es könnte auch sein, dass sie sich einfach nicht dazu befähigt erachtet haben, Worte zu finden, um das alles auszudrücken. 

Nur die jahrhundertlange Verehrung dieses Geschehens hat uns das Bild der "Pieta" durch all die Zeit hindurch erhalten. Auf diese Weise wurde in der Erinnerung des christlichen Volkes der schmerzhafteste Ausdruck dieses unaussprechlichen Bandes der Liebe für immer eingeprägt; dieses Bandes der Liebe, welche am Tag der Verkündigung im Herzen der Mutter geboren wurde und die im Laufe der Schwangerschaft und in Erwartung der Geburt des Göttlichen SOHNES immer fester und inniger geworden ist. 

Diese Liebe hat sich im Stall von Bethlehem geoffenbart, und sie vertiefte sich mit all den Geschehnissen und Vorkommnissen, welche die Gottesmutter in ihrem Herzen bewahrte und immer wieder betrachtete. (Vergl. Lukas 2, 51) 

Und jetzt muß sich dieses innige Band der Liebe in eine Einheit und eine Zusammengehörigkeit verwandeln, die die Grenzen zwischen dem Leben und dem Tod überwindet.

Und im Ablauf der Jahrhunderte wird es so bleiben: die Menschen halten innen und bleiben stehen vor der Statue der "Pietá" von Michelangelo, sie fallen auf die Knie vor dem Bildnis der "melancholischen Wohltäterin" («Smetna Dobrodziejka») in der Franziskanerkirche in Krakau, oder vor der Mutter der sieben Schmerzen, der Patronin der Slowakei und verehren die Schmerzhafte Muttergottes in so vielen Heiligen Orten in allen Teilen der Welt.

Und auf diese Weise lernen sie die schwierige Liebe, die dem Schmerz nicht davonläuft und sich ihm entzieht, sondern die sich vertrauensvoll der Zärtlichkeit GOTTES überlässt, für DEN ja NICHTS unmöglich ist. (Vergl. Lukas 1, 37)

 

GEBET

 

Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben, unsere Wonne und unsere Hoffnung sei gegrüßt. Zu Dir rufen wir, verbannte Kinder Evas, zu Dir seufzen wir, trauernd und weinend, in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende Deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns JESUS, die gebenedeite Frucht Deines Leibes. Vermittle uns die Gnade des wahren Glaubens, der christlichen Hoffnung und der göttlichen Liebe, damit auch wir - so wie Du - fähig werden, unter dem Kreuz zu stehen und es bius zum letzten Atemzug durchzuhalten. Deinem SOHN, unserem RETTER, HEILAND und ERLÖSER, sei zusammen mit dem VATER und dem HEILIGEN GEIST, Lob, Ruhm und Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

 

Heilige MARIA, Muttergottes und unsere Mutter, Du Vermittlerin der Göttlichen Barmherzigkeit, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

 

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