Kreuzweg Unseres HERRN und HEILANDES

Einleitung

I. Station

II. Station

III. Station

IV. Station

V. Station

VI. Station

VII. Station

VIII. Station

IX. Station

X. Station

XI. Station

XII. Station

XIII. Station

XIV. Station

XV. Station

Dankgebet

Noch mehr ...

Via Crucis Spanisch

Impressum

Apostolat der Neu - Evangelisierung

KREUZWEG

VI. Station:

Veronika reicht JESUS das Schweisstuch

 

"Wir beten DICH an HERR JESUS CHRISTUS und preisen DICH - 

denn durch DEIN Heiliges Kreuz hast DU die ganze WELT erlöst."

 

Die Veronika scheint in den Evangelien nirgends auf. Es wird dieser Name überhaupt nicht erwähnt, obwohl ansonsten die Namen von verschiednen Frauen Erwähnung finden, welche zusammen mit JESUS aufscheinen. Es kann natürlich sein, dass dieser Name Veronika davon kommt, was diese Frau gemacht hat. Und es ist nach der Überlieferung tatsächlich so, dass sich auf dem Weg zum Kalvarienberg eine Frau den Weg durch die Soldaten bahnte, die JESUS bewacht haben, und diese Frau trocknete mit einem Tuch den Schweiß und das Blut von seinem Gesicht ab. Und jenes Antlitz hinterließ seinen Abdruck auf dem Tuch; ein getreues Abbild, eine "wahrheitsgetreue Ikone". Und so entstand selbst der Name "VERONIKA" (= «wahres Abbild »). Und wenn es so ist, dann ist auch der Name, der die Erinnerung an die Geste jener Frau festgehalten hat, zugleich ein Ausdruck über die tiefste Wahrheit über die Frau selbst.

Eines Tages verteidigte JESUS - aufgrund der Kritik der Anwesenden - eine Sünderin, die Duftöl über SEINE Füße gegossen und diese mit ihrem Haaren abgetrocknet hatte.

Auf die Einwände, die ihm bei jener Begebenheit gemacht wurden, antwortete ER: "Warum lasst ihr die Frau nicht in Ruhe? Sie hat ein gutes Werk an MIR getan..... Als sie das Öl über mich goss, hat sie meinen Leib für das Begräbnis gesalbt." (Matthäus 26, 10.12)  Dieselben Worte könnte man auch auf Veronika anwenden. Und so zeigt sich auch die tiefe Bedeutung dieser Episode. Der Erlöser der Welt schenkt der Veronika ein echtes Abbild SEINES Antlitzes.

Und das Schweißtuch, auf dem das ANTLITZ CHRISTI eingeprägt blieb, ist für uns eine wichtige Botschaft. In gewisser Weise will uns diese Begebenheit sagen: "Schaut her, wie jede gute Tat, jede Geste wahrhaftiger Liebe gegenüber unserem Nächsten läßt die Ähnlichkeit dessen, der sie vollbringt, mit dem ERLÖSER der Welt wachsen.

Und diese Akte der Liebe sind nicht vergänglich. Jegliche Geste der Güte, des Verständnisses und des Dienstes am Nächsten hinterlässt im Herzen des Menschen ein unauslöschliches Merkmal, das ihn ein klein wenig DEM ähnlicher werden lässt, DER «sich selbst entäußert und Knechtsgestalt angenommen hat.» (Philliperbrief 2, 7)    So bildet sich dann die Identität, der wahre Name des menschlichen Wesens.

 

GEBET

Lasset uns beten!

HERR JESUS CHRISTUS, DER DU die selbstlose Geste der Liebe einer Frau angenommen hast, und es dafür zugelassen hast, dass alle zukünftigen Generationen sie mit dem Namen Deines Antlitzes in Erinnerung haben werden. Lasse es auch zu, dass unsere Werke und die Werke aller, die nach uns kommen werden, uns immer DIR ähnlicher machen, und dass all diese Werke in der Welt eine Spur DEINER unendlichen Liebe hinterlassen mögen. DIR, JESUS, DU Glanz der Ehre des VATERS, sei Lob und Ehre in alle Ewigkeit.  Amen.

 

 

 

Heilige MARIA, Muttergottes und unsere Mutter, Du Vermittlerin der Göttlichen Barmherzigkeit, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

 

Zur 7. Station