Kreuzweg Unseres HERRN und HEILANDES

Einleitung

I. Station

II. Station

III. Station

IV. Station

V. Station

VI. Station

VII. Station

VIII. Station

IX. Station

X. Station

XI. Station

XII. Station

XIII. Station

XIV. Station

XV. Station

Dankgebet

Noch mehr ...

Via Crucis Spanisch

Impressum

Apostolat der Neu - Evangelisierung

KREUZWEG

VII. Station:

JESUS fällt zum zweiten Mal unter der Last des Kreuzes zu Boden 

 

"Wir beten DICH an HERR JESUS CHRISTUS und preisen DICH - 

denn durch DEIN Heiliges Kreuz hast DU die ganze WELT erlöst."

 

"Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch , der Leute Spott, vom Volk verachtet" (Psalmen 22, 7)

Uns kommen diese Worte aus den Psalmen in den Sinn, wenn wir JESUS betrachten, wie ER zum zweiten Mal unter der schweren Last des Kreuzes zusammenbricht.

Der Verurteilte GOTTESSOHN liegt im Staub dieser Erde. Niedergedrückt durch das Gewicht des schweren Kreuzesholzes. Mit jedem Schritt entschwinden IHM die Kräfte. Aber trotzdem  erhebt ER sich mit letzter Kraft, um den Kreuzweg fortzusetzen.:

Was sagt nun uns sündigen Menschen dieser zweite Fall? In noch stärkerem Ausmaß als der erste Fall unter der Last des Kreuzes ermahnt er uns uns immer wieder zu erheben, jedes Mal von Neuem die Last des Kreuzes auf uns zu nehmen und unseren eigenen Kreuzweg zu gehen.

Zyprian Norwid schreibt: "Nicht hinter uns selbst mit dem Kreuz des Erlösers, sondern hinter unserem ERLÖSER mit dem eigenen Kreuz." Ein kurzer Satz, aber mit einem sehr tiefen Inhalt und einer großen Bedeutung. Er erklärt kurz und bündig in welchem Sinne das Christentum die Religion des Kreuzes ist.  Er lässt durchblicken, dass jeder Mensch in dieser Welt CHRISTUS begegnet, der SEIN Kreuz trägt und unter dieser Last zu Boden fällt.

Und auf der anderen Seite begegnet CHRISTUS, zusammengedrückt unter der Last SEINES Kreuzes, auf SEINEM Weg auf den Kalvarienberg jedem Menschen dieser Welt und hört dabei nicht auf, die Frohe Botschaft zu verkünden. Seit zwei tausend Jahren spricht das Evangelium des Kreuzes zu den Menschen. Und seit 20 Jahrhunderten begegnet CHRISTUS, der nach SEINEM Fall sich wieder erhebt und aufsteht, dem Menschen, der immer wieder fällt - in die Sünde zurückfällt. Im Laufe dieser zwei Jahrtausende haben viele die Erfahrung gemacht, dass das Hinfallen nicht das Ende des Weges bedeutet. Die Begegnung mit dem HEILAND, unserem RETTER, hat ihnen Ruhe gebracht und sie haben sich durch IHN gewandelt. "Es genügt dir MEINE Gnade: denn die Kraft wird in Schwachheit vollendet." (2.Korintherbrief 12,9) Sie haben sich mit neuer Kraft wieder aufgerafft und sie haben der Welt das WORT der Hoffnung verkündet, das vom Kreuz hervorsprießt. Wenn wir heute die Schwelle ins neue Jahrtausend überschreiten, sind wir dazu aufgerufen, den Inhalt dieser Begegnung besonders zu vertiefen und zu betrachten. Es ist notwendig und wichtig, dass unsere Generation den kommenden Zeiten und Menschen die Gute Nachricht überbringt, dass wir uns immer wieder in CHRISTUS, mit IHM und durch IHN aufgemacht und vom Boden erhoben haben.

 

 

GEBET

Lasset uns beten!

HERR JESUS CHRISTUS, DER DU unter der Last der Sünden des Menschen zusammenbrichst und DICH von neuem erhebst und aufstehst, um diese schwere Last auf DICH zu nehmen und und auf diese Weise für alle Zeit auszulöschen, gewähre uns schwachen Menschen die Kraft, um unsere tägliches Kreuz auf uns zu nehmen und zu tragen, und uns immer wieder von unserem Hinfallen aufzuraffen und auf diese Art und Weise den kommenden Generationen das Evangelium über DEINE rettende und heilende Allmacht zu überliefern und zu bezeugen.  DIR, JESUS, DU Stütze unserer Schwäche, sei Lob und Ehre in alle Ewigkeit.  Amen.

 

 

Heilige MARIA, Muttergottes und unsere Mutter, Du Vermittlerin der Göttlichen Barmherzigkeit, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!

 

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