| Kreuzweg Unseres HERRN und HEILANDES |
Apostolat der Neu - Evangelisierung KREUZWEG VIII. Station: JESUS tröstet die weinenden Frauen von Jerusalem
denn durch DEIN Heiliges Kreuz hast DU die ganze WELT erlöst."
"Jesus wandte sich zu ihnen und sagte:
'Ihr Töchter von Jerusalem, weint nicht über mich, weint vielmehr über euch selbst und über eure Kinder.
Denn seht, es werden Tage kommen, da man sagen wird: Selig die Unfruchtbaren, der Schoß, der nicht geboren, und die Brust, die nicht gestillt hat!
Da wird man den Bergen zurufen: >Fallt über uns!<, und den Hügeln: >Bedeckt uns!< Dies sind die Worte JESU zu den weinenden Frauen von Jerusalem, die mit dem VERURTEILTEN Mitleid hatten. "Weint nicht über mich, weint vielmehr über euch selbst und über eure Kinder." Damals war es ja wirklich sehr schwer den wahren Sinn dieser Worte zu verstehen und zu begreifen. Sie enthielten ja eine Prophezeiung, die sich ja bald darauf erfüllen würde. Nur knapp vorher weinte ja auch JESUS selbst über Jerusalem, und kündigte das schreckliche Schicksal an, das über diese Stadt hereinbrechen würde. Und jetzt scheint er sich auf diese SEINE Vorhersage zu bezeihen: "weint über eure Kinder..." Weint über sie, denn vor allem sie und genau sie werden Zeugen der Zerstörung Jerusalems sein und daran auch ihren Anteil haben - von jenem Jerusalem, das "die Zeit seiner Heimsuchung nicht erkannt hatte". (Lukas 19, 44) Ja, und während wir CHRISTUS auf dem Kreuzweg nachfolgen, erwacht in unseren Herzen das Mitleid mit seinem Leiden und wir können SEINE Mahnung einfach nicht vergessen: "Wenn das am grünen Holz geschieht, was wird dann mit dem dürren geschehen?" Für unsere Generation, die dieses endende Jahrtausend hinter sich lässt, ist es wesentlicher als den gemarterten CHRISTUS zu beweinen, dass wir "die Stunde der Heimsuchung erkennen". Es leuchtet schon die Morgenröte der Auferstehung herauf. "Seht, jetzt ist die 'rechte Zeit'. Seht, jetzt ist der 'Tag des Heils'." (2.Korintherbrief 6,2) CHRISTUS richtet an jeden von uns die nachfolgenden Worte der Apokalypse: "Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, werde ich bei ihm einkehren und mit ihm essen und er mit mir. Den Sieger lasse ich mit mir auf meinem Thron sitzen, wie auch ich gesiegt und mich zu meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe." (Geheime Offenbarung 3, 20 - 21)
GEBET Lasset uns beten! CHRISTUS, DER DU in diese Welt gekommen bist, um alle heimzusuchen, die durch diCH die Erlösung erwarten, gewähre unserer Generation die Gnade, daß wir die Zeit DEINER Heimsuchung erkennen und dass wir an den Früchten DEINES Erlösungswerkes teilhaben können. Lass es nicht zu, dass über uns und über die Menschen des neuen Jahrtausends geweint werden muss, weil wir die Hand des barmherzigen, gütigen und zärtlichen VATERS zurückgewiesen haben. DIR, JESUS, geboren aus der Jungfrau MAria, der Tochter Sions, sei Lob und Ehre in alle Ewigkeit. Amen.
Heilige MARIA, Muttergottes und unsere Mutter, Du Vermittlerin der Göttlichen Barmherzigkeit, bitte für uns, die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen!
|